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02.10.2019

Verbesserte Mutter-Kind-Versorgung in Tadschikistan – Einweihung des ersten Perinatal-Zentrums in der Provinz Kathlon

Weitere fünf Krankenhäuser werden bis Ende 2022 im Rahmen des Mutter-Kind-Versorgungs- Programms modernisiert bzw. neu gebaut.
Neues Perinatalzentrum in Tadschikistan © KfW

Am 11. September wurde in der Provinzstadt Kulyob das neue Oblast Perinatal-Zentrum im Beisein des Staatspräsidenten Emomalij Rahmon, des Gesundheitsministers Nazim Olimzoda und des deutschen Botschafters Andreas Prothmann eingeweiht. Präsident Rahmon äußerte sich bei seinem Besuch überaus erfreut über die hohe Qualität des Neubaus und der modernen medizinischen Ausstattung. Die Provinz Kathlon ist eine der ärmsten Regionen Tadschikistans. Die Inbetriebnahme des modernen Perinatal-Zentrums als eines der bedeutendsten Überweisungszentren stellt daher einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Gesundheits- und Versorgungssituation von Frauen, Müttern und Kindern in der Region dar.

Tadschikistan hat in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte im Kampf gegen Armut erzielt, zählt allerdings immer noch zu den ärmsten Ländern in Zentralasien. Besonders der Gesundheitssektor ist unterfinanziert und unzureichend ausgestattet, viele Krankenhäuser sind veraltet und verfügen über eine ungenügende medizintechnische Ausstattung. Auch deshalb ist die Sterblichkeit von Kindern und Müttern vergleichsweise hoch. Um dem entgegen zu wirken, unterstützt die KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die tadschikische Regierung dabei, den Gesundheitssektor zu modernisieren und wichtige Strukturreformen wie Rationalisierungs- und Optimierungsmaßnahmen umzusetzen und fachliche Kompetenzen zu stärken.

Weitere fünf Krankenhäuser werden bis Ende 2022 im Rahmen des Mutter-Kind-Versorgungs- Programms modernisiert bzw. neu gebaut.

Autor:
KfW
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