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25.09.2019

SAP und UNICEF ermöglichen jungen Menschen eine Berufsausbildung

Die neue Partnerschaft unterstützt die globale Initiative Generation Unlimited und hat das Ziel, jungen Menschen in benachteiligten Regionen Zugang zu hochwertiger Bildung und Ausbildung zu verschaffen.
Joytishma, 17, aus Indien: Zu früh brach sie die Schule ab - ein Bildungsprogramm ermöglichte ihr den Wiedereinstieg. Nun lernt sie jeden Tag, denn sie möchte sich eine Perspektive aufbauen. © UNICEF/UN0324181/Boro

SAP und UNICEF haben heute eine neue globale Partnerschaft verkündet. Ziel der Partnerschaft ist es, gemeinsam Bildungsangebote zu entwickeln und bereitzustellen, die jungen Menschen in benachteiligten Regionen berufliche und Alltagskompetenzen vermitteln. Dies soll sie auf die Jobs der Zukunft und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vorbereiten.

Verkündet wurde die Kooperation im Rahmen eines Events während der 74. UN-Vollversammlung in New York. Die auf drei Jahre angelegte Partnerschaft bringt Unternehmen, Regierungen und nicht-staatliche Organisationen zusammen, um gemeinsam nachhaltige Bildungsmodelle zu entwickeln.

Im Fokus stehen Initiativen zur Einbindung von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Dies soll ihnen ermöglichen, im beruflichen Umfeld erfolgreich zu sein, und zugleich Organisationen Zugang zu gut ausgebildeten Arbeitskräften verschaffen.

Im Rahmen der Partnerschaft sollen standardisierte nationale Lehrpläne sowie Programme entwickelt werden, die junge Menschen fit für das Berufsleben machen. Teil der Partnerschaft ist darüber hinaus tiefgehende Forschungsarbeit, um die Verknüpfung und den Austausch zwischen der Privatwirtschaft und zukünftigen Talenten zu verbessern.

Weltweit befindet sich heute mehr als einer von fünf jungen Menschen weder in einem Beschäftigungsverhältnis noch in einem Bildungsprogramm oder einer Ausbildung. Noch viel mehr junge Menschen erlangen nicht die Fertigkeiten, die sie für eine menschenwürdige, angemessene Arbeit benötigen – zumal sich die heutigen wirtschaftlichen Rahmenbedingen schnell weiterentwickeln und immer spezialisiertere Fertigkeiten erfordern.

“Für junge Menschen führt der Weg in eine erfolgreiche Zukunft nur über eine qualitativ hochwertige Ausbildung, die sie mit den benötigten Fähigkeiten ausstattet – und sie stark macht –, um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Junge Menschen gehören zu den besten Kreativen, Enthusiasten und Denkern der Welt. Wir freuen uns darauf, mit SAP zusammenzuarbeiten, um die Energie und Ideen junger Menschen zu nutzen und sie dabei zu unterstützen, einen Beitrag zu Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten.“

Bis 2030 müssen sich Unternehmen und Gemeinden auf der ganzen Welt darauf vorbereiten, rund zwei Milliarden arbeitssuchende junge Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Partnerschaft wird langfristig mithelfen, junge Menschen in Afrika, Asien und Europa zu erreichen. Der initiale Fokus liegt auf Indien, Türkei und Vietnam.

Die Partnerschaft ist Teil von Generation Unlimited – die globale Initiative arbeitet daran, junge Menschen weltweit zu engagierten und produktiven Bürgern zu machen. Generation Unlimited wurde vor einem Jahr ins Leben gerufen und führt öffentliche und private Investitionen in Bildung und Beschäftigung von Jugendlichen zusammen. Junge Menschen sind dabei stets in diese Bemühungen einbezogen.

“Viele Menschen sind besorgt über die Chancenkluft, die sich in dieser neuen Wirtschaft auftut“, sagte Bill McDermott, CEO von SAP. „Unternehmen müssen sinnvolle Maßnahmen ergreifen, um die derzeitigen und zukünftigen Arbeitskräfte zu qualifizieren, unabhängig von ihrem Alter und ihrem Wohnort in der Welt. Gemeinsam mit UNICEF wird sich SAP darauf konzentrieren, im Klassenzimmer anzusetzen, wo die Grundlage für jede Karriere gelegt wird. Wir werden die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor ausbauen und uns auf die bestmöglichen Lehrpläne fokussieren, um die Arbeitnehmer von morgen stark zu machen. Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das, was richtig ist, und das, was richtig für die Wirtschaft ist, perfekt zusammenpassen.“  (...)

Autor:
UNICEF
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