Aktuelles

26.10.2018

Tausende Menschen auf der Flucht aus Mittelamerika

UNICEF, Plan International und Kindernothilfe berichten zum Thema

© Plan International

Etwa 14.000 Menschen befinden sich laut mexikanischen Medienberichten zur Zeit auf der Flucht, darunter auch viele Frauen und Kinder.

Sie fliehen vor Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit aus ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala.

 

UNICEF

An estimated 2,300 children traveling with migrant caravan in Mexico need protection and essential services

NEW YORK/MEXICO CITY, 26 October 2018 – An estimated 2,300 children traveling with the migrant caravan now in southern Mexico need protection and access to essential services like healthcare, clean water and adequate sanitation – UNICEF warned today. The long and arduous journey has left children exposed to inclement weather, including dangerously hot temperatures, with limited access to proper shelter. Some have already fallen ill or suffered from dehydration, according to UNICEF teams on the ground.

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Plan International

Flüchtlingsstrom aus Honduras: 14.000 Migranten sitzen hilflos an den Grenzen fest

24.10.2018 - Tausende Menschen sind seit dem Wochenende aus ihrer Heimat Honduras geflohen, um über Guatemala und Mexiko in die USA einzureisen. Sie haben sich in riesigen Karawanen zu Fuß auf den Weg gemacht, um der Gewalt, Armut und Kriminalität in ihrem Land zu entkommen. Weil Mexiko die Grenzen geschlossen hat, spitzt sich die Lage gerade dramatisch zu. Etwa 14.000 Menschen sitzen laut mexikanischen Medienberichten derzeit in Guatemala fest und versuchen verzweifelt das Land zu verlassen - doppelt so viele wie bisher angenommen. Lokale Behörden, die Kirche und die Einwanderungsbehörde in Mexiko schätzen, dass in den kommenden Tagen noch tausende weitere Migranten folgen werden. An den Grenzübergängen spielen sich tumultartige Szenen ab: Die Polizei drängt die Menschen mit Gewalt zurück, es herrscht Chaos, Steine fliegen durch die Luft. Ein großer Teil der Flüchtenden sind Frauen und kleine Kinder.

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Kindernothilfe

Tausende Menschen auf der Flucht aus Mittelamerika

(...) Am Freitag (19.10.2018) überquerten sie die Grenze zu Mexiko. Dort wurde sie zunächst gestoppt, nachdem sie erfolglos versucht hatten, die Grenzposten zu überwinden. Über den Grenzfluss Suchiate gelangten dennoch die meisten nach Mexiko. (...) Das Drama an der mexikanischen Grenze bewegte nur wenige Migranten zur Umkehr. Der honduranische Präsident Juan Orlando versprach den Flüchtlingen Geschenke, wenn sie zurückkämen, und schickte Busse. Doch viele wollen weiter versuchen, in die USA zu kommen. In Mexiko haben sie bisher 40 Kilometer der Strecke geschafft, doch bis zur US-Grenze sind es je nach Route 2.000 bis 4.000 Kilometer. Zwar solidarisieren sich manche Mexikaner mit den Flüchtenden, versorgen sie mit Wasser und Essen, doch ihre Situation wird immer prekärer.

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