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04.02.2016

Lehrer für Afghanistans Zukunft

Die GIZ und das afghanischen Bildungsministerium arbeiten an einer Reformation der Schulbildung

© GIZ

Die GIZ arbeitet mit dem afghanischen Bildungsministerium daran, die Schulbildung grundlegend zu reformieren.

Die Zahl der afghanischen Kinder, die zur Schule gehen, wächst: In den vergangenen zehn Jahren ist sie von knapp vier auf mehr als achteinhalb Millionen gestiegen, 39 Prozent davon sind Mädchen. Damit steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Lehrern und Lehrerinnen.

Derzeit schult die GIZ Dozenten und Ausbilder an fünf Pädagogischen Hochschulen in Nordafghanistan, wobei gezielt auf die Förderung von Frauen gesetzt wird. In einem ersten Schritt werden theoretische Grundlagen und Kenntnisse in moderner Pädagogik und Didaktik vermittelt, beispielsweise wie Lernen funktioniert oder wie man Kinder zu kritischem Denken befähigen kann. In der anschließenden Phase üben die Ausbilder, einen entsprechenden Unterricht vorzubereiten und praktisch zu gestalten. Ihr neues Know-how geben sie gleich an ihre Studierenden weiter, die doppelt profitieren: von den neuen Lehrmethoden und von den Lehrenden, die als Vorbilder eine neue Art des Unterrichtens praktisch vorführen.

Seit 2005 hat die GIZ im Auftrag des BMZ rund 100.000 angehende Lehrer für Grund- und weiterführende Schulen aus- und fortgebildet. Von den 45.000 Studierenden, die landesweit ihr Lehramtsstudium in diesen Jahren abgeschlossen haben, waren mehr als die Hälfte Frauen.

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