Aktuelles

07.09.2018

Kürzungen bei Schulprogrammen in Jordanien

Das BMZ und UNICEF mahnen zur Unterstützung

Syrische Kinder in einem Kinderzentrum im Zaatari Camp in Jordanien. © UNICEF/UN0213345/Herwig

Wegen zu geringer internationaler Unterstützung muss UNICEF in Jordanien jetzt mehrere seiner Bildungsprogramme kürzen. Angesichts der drohenden Kürzungen ruft Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die internationale Gemeinschaft zur stärkeren Unterstützung auf:

"Kinder sind die Zukunft – und ohne Bildung nehmen wir ihnen ihre Zukunft. Kinder brauchen Schulen und sichere Zentren, wo sie lernen, spielen und sich entwickeln können. Denn sie leiden am schlimmsten unter der Tragödie, die sich seit Jahren in Syrien und seinen Nachbarländern abspielt. Es kann nicht sein, dass die Weltgemeinschaft es nicht schafft, diesen Kindern und Jugendlichen ein Minimum an Unterstützung zu gewährleisten."

Rund 100 der von UNICEF unterstützten Kinder- und Jugendzentren in Jordanien müssen voraussichtlich geschlossen werden. 60.000 Mädchen und Jungen sind davon betroffen.

BMZ, 07.09.2018

Kürzungen bei Schulprogrammen in Jordanien: Minister Gerd Müller mahnt Weltgemeinschaft zu Unterstützung

BMZ stellt weitere Mittel zur Verfügung – andere Länder müssen sich beteiligen

Bundesminister Müller: "Wir stellen UNICEF in Jordanien jetzt zusätzlich 13,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dutzende Kinder- und Jugendzentren können so ausgestattet und weiterbetrieben werden. Doch trotz unserer erneuten Zusage fehlen aktuell fast 9 Millionen Dollar. Diese Lücke muss geschlossen werden. Und da müssen sich jetzt endlich auch andere Länder beteiligen!"(...)

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UNICEF, 07.09.2018

UNICEF muss Schulprogramme in Jordanien kürzen

Morgiger Weltbildungstag: UNICEF ruft zu Spenden für syrische Kinder auf

Überall auf der Welt gehen die Kinder nach den Sommerferien wieder zur Schule. In Jordanien beginnt das neue Schuljahr für viele syrische Flüchtlingskinder mit einem Rückschlag: Wegen zu geringer internationaler Unterstützung musste UNICEF Jordanien jetzt mehrere seiner Bildungsprogramme kürzen. Rund 60.000 Mädchen und Jungen sind davon betroffen. (...) Rund 100 der von UNICEF unterstützten Kinder- und Jugendzentren in Jordanien müssen voraussichtlich geschlossen werden. (...)

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