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19.09.2017

Kriege gegen Kinder müssen dringend enden!

Regierung muss vorausschauende Friedenspolitik fördern und Erklärung für "Sichere Schulen" unterschreiben!

© World Vision

Im Vorfeld des Internationalen Weltfriedenstags am 21. September betont die Kinderhilfsorganisation World Vision, dass Kriege und bewaffnete Konflikte immer auch Kriege gegen Kinder sind. „Diese unsägliche Gewalt gegen Kinder muss dringend beendet werden“, betont Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Unter bewaffneten Auseinandersetzungen leiden die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft ganz besonders. Leider gibt es in vielen Konflikten auf allen Seiten keine Hemmungen mehr, Kinder zu missbrauchen, sie als Soldaten einzusetzen oder z.B. als Schutzschilde zu benutzen.“

Gewalt gegen Kinder nimmt insbesondere in Krisen und Konflikten Formen an, die mit Worten nicht mehr zu beschreiben sind. World Vision fordert daher die neue Bundesregierung auf, mehr zu tun, um gewaltsame Auseinandersetzungen zu verhindern und stärker in vorausschauende Friedenspolitik zu investieren. Dringend muss die deutsche Regierung auch die internationale „Safe Schools Declaration“ unterschreiben.

„Schulen, Krankenhäuser und Schutzräume für Kinder müssen in Kriegen besonders gesichert werden und dürfen nicht bombardiert oder als Waffenlager missbraucht werden“, so Waffenschmidt. „Wir fordern nachdrücklich, dass Kinderrechte auch während Kriegen und Konflikten respektiert und Kinder immer geschützt werden. Minderjährige dürfen nicht in Armeen und bewaffneten Gruppen eingesetzt werden.“ (...)

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