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27.11.2018

Angriffe auf Schulen in Afghanistan verdoppelt

Die sich ständig verschärfende Sicherheitslage in Afghanistan hat einschneidende Folgen für das Bildungssystem.

Den meisten Kindern in Afghanistan wird ihre Kindheit viel zu früh geraubt. Das zeigt auch unser aktueller Childhood-Index bei dem Afghanistan auf Platz 160 von 175 Ländern liegt. © Mariam Atahi/Save the Children

Allein im ersten Halbjahr 2018 wurden doppelt so viele Angriffe auf afghanische Bildungseinrichtungen verzeichnet wie im gesamten Jahr 2017. Parallel zu dieser besorgniserregenden Entwicklung nimmt die Zahl der afghanischen Kinder, die nicht zur Schule gehen, wieder zu.

Anlässlich der heute und morgen in Genf stattfindenden Afghanistan-Ministerkonferenz betonen Save the Children und die Global Coalition to Protect Education from Attack (GCPEA) die Relevanz von Bildung und die Sicherheit für Schulen. Das afghanische Bildungssystem bleibt von der um sich greifenden Gewalt nicht verschont:

  • Die Zahl der Angriffe auf Schulen steigt.
  • Immer mehr Mädchen und Jungen bleiben zu Hause und können ihr Recht auf Bildung nicht wahrnehmen.

Zu dieser Einschätzung kommt eine neue Studie der Global Coalition to Protect Education from Attack (GCPEA), einem Zusammenschluss von internationalen und humanitären Organisationen zum Schutz von Bildungssystemen in Krisen, Kriegen und Katastrophen, dem auch Save the Children angehört.

"Diese neue Untersuchung bestätigt unsere Einschätzung, dass Afghanistan kein sicherer Ort für Kinder ist." Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.

Im Oktober haben wir bereits in einer richtungsweisenden Studie über die Rückkehr von Kindern aus Europa nach Afghanistan berichtet, dass viele der zurückgekehrten Kinder in ständiger Angst leben.


Bericht: Rückkehr ins Ungewisse (pdf, 1.7 mb, 16 S.)

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