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29.10.2021

COP26: Die Verantwortung der Staatengemeinschaft gegenüber Kindern und Jugendlichen

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Glasgow fordern UNICEF und Kinderrechtsorganisationen entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Nicaragua, November 2020: Ein Kind schützt sich mit einem Plastikstuhl vor starkem Regen. An dieser Stelle stand das Haus seiner Familie, das vom Hurrikan Iota zerstört wurde. © UNICEF/UN0372375/Ocon/AFP-Services

Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute für viele Kinder spürbar. UNICEF schätzt, dass mehr als eine halbe Milliarde Kinder in Regionen lebt, die stark von Überflutungen bedroht sind, und 115 Millionen von tropischen Stürmen. 160 Millionen  Kinder leiden unter extremer Dürre, etwa ein Drittel von ihnen kommt aus Ländern, in denen mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt.

Eine WHO-Erhebung aus dem Jahre 2015 kam zu dem Resultat, dass mehr als einer von vier Todesfällen von Kindern unter fünf Jahren auf ungesunde Umgebungen zurückzuführen ist. Der Tod von ca. 1,7 Millionen Kindern unter fünf Jahren könnte jedes Jahr durch eine verbesserte Umwelt vermieden werden.

UNICEF: COP26 als Chance zum Umsteuern nutzen

Die Vereinbarungen der Klimakonferenz entscheiden über das Leben und die Zukunft von Millionen Kindern

Vor der 26. Welt-Klimakonferenz in Glasgow ruft UNICEF die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs dazu auf, ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern heute und zukünftigen Generationen durch entschlossene und sofortige Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise nachzukommen. Mehr

 

UN-Klimakonferenz muss Verantwortung übernehmen

terre des hommes appelliert an die Staatengemeinschaft, Kindern und künftigen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen und richtet gemeinsam mit vielen Kinderrechtsorganisationen im Rahmen der Declaration on Children, Youth and Climate Action sieben Kernforderungen an die Regierungen. Mehr

 

Weltklimakonferenz: Reiche und Mächtige palavern – Arme sterben

Während sich in Glasgow wieder die Mächtigen und Reichen treffen, um über den Klimawandel zu palavern, sterben in den ärmsten Ländern der Welt die Kinder. Allein in den Tagen während der COP26, werden Hunderttausende Kinder verhungern. Viele dieser Kinder müssen sterben, weil es auch aufgrund von klimabedingten Katastrophen und Konflikten nichts mehr zu essen gibt. World Vision richtet sich mit einem dringenden Appell direkt an die Bundesregierung. Mehr

 

Klimakrise führt zu Zukunftsängsten

München – Zukunftsängste, Depressionen, steigende Suizidraten: Die Klimakrise hat nach Angaben der SOS-Kinderdörfer bereits jetzt massive Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Anlässlich der Weltklimakonferenz fordert die Hilfsorganisation radikale Maßnahmen für den Klimaschutz. Ein Statement der SOS-Kinderdörfer zur Weltklimakonferenz in Glasgow. Mehr

Autor:
Redaktion Kinder- und Jugendrechte | UNICEF | terre des hommes | World Vision |SOS-Kinderdörfer
Kategorie:
Klimawandel und Umweltrisiken Recht auf eine gesunde Umwelt Aktuelles Deutsches Komitee für UNICEF e.V. SOS-Kinderdörfer terre des hommes Deutschland e.V. World Vision Deutschland e.V.