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08.09.2021

Bildungswesen droht weltweit zusammenzubrechen

Der Klimawandel, der Mangel an Covid-19-Impfstoffen, Vertreibung, Angriffe auf Schulen und fehlender Anschluss ans digitale Netz gefährden den Zugang zu Schulbildung weltweit.
Fünftklässler*innen in einer Schule auf Sulawesi, die von Save the Children unterstützt wird. Die indonesische Insel wird immer wieder von Erdbeben erschüttert, die auch die Bildung der Kinder gefährden. © Jiro Ose / Save the Children

Das Bildungswesen in 48 Ländern steht in der Folge am Rande des Zusammenbruchs, warnt heute Save the Children in dem neuen Bericht "Build Forward Better".

Allein aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 könnten schätzungsweise 10 bis 16 Millionen Kinder nicht wieder zur Schule zurückkehren. Laut dem Bericht sind die Bildungssysteme in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Südsudan, Sudan, Mali und Libyen extrem gefährdet, dicht gefolgt von Syrien und Jemen. Kinder in einkommensschwachen Ländern haben während der Pandemie im Durchschnitt 66 % mehr Schultage verloren als gleichaltrige Kinder in wohlhabenderen Ländern. 

Zur Pressemitteilung von Save the Children

Zum Bericht "Build Forward Better"

Autor:
Save the Children
Quelle:
Kategorie:
Bildung Bildung für Frauen und Mädchen Frieden und Sicherheit Flucht und Migration Gesundheit Recht auf Bildung Recht auf Förderung Aktuelles Save the Children Deutschland e.V.