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29.01.2016

Schulen und Gemeindezentren für syrische Flüchtlinge in der Türkei

Nach Schätzungen des UNHCR gehen nur 20 Prozent der syrischen Kinder in türkische Schulen
© GIZ

„Den Kindern keine Perspektive für die Zukunft bieten zu können, war für die syrischen Flüchtlinge ein wichtiger Grund, weiterzuziehen“, sagt Carl Tästensen, Landesdirektor der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für die Türkei, Syrien und den Irak.

Ende 2015 hat die GIZ im Auftrag der Bundesregierung damit begonnen, die Schulsituation zu verbessern. In der Region Gaziantep, wo sich besonders viele Flüchtlinge aufhalten, hat sie bisher für 1,4 Millionen Euro vier Primar- und Sekundarschulen so erweitert, dass dort Platz für 2000 syrische und 2500 türkische Kinder ist.

Darüber hinaus erweitert die GIZ im Auftrag des Entwicklungsministeriums zusammen mit der Welthungerhilfe in den südöstlichen Provinzen der Türkei zehn Gemeinde-Mehrzweckzentren. Dort finden Sprechstunden von Ärzten, Sozialarbeitern und Psychologen statt.

 

Siehe dazu auch die Pressemitteilung der KfW Entwicklungsbank vom 28.01.2016:

Bildung und psychologische Betreuung: KfW unterstützt syrische Flüchtlingskinder und Jugendliche in der Türkei

  • Bereitstellung eines Zuschusses in Höhe von 25 Mio. EUR an UNICEF Türkei
  • Maßnahmen für Bildungsangebote für rund 160.000 Kinder und Jugendliche – Einsatz von syrischen Lehrern
  • Psychologische Betreuung und Schutzmaßnahmen für 40.000 Kinder und Jugendliche