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14.08.2018  | Frankfurt am MainDeutschland

Pillen für die Armen – Medizinische Versorgung in Entwicklungsländern

Neue Folge der Reihe „Forum Entwicklung“ von GIZ, Frankfurter Rundschau und hr-iNFO

Seit den 1970er Jahren ist die Lebenserwartung in Entwicklungsländern immer weiter gestiegen und die Kindersterblichkeit gesunken, es gibt viele Verbesserungen im Gesundheitssystem und weltweit erfolgreiche Impfkampagnen. Dennoch sterben jährlich Millionen Menschen in Entwicklungsländern an Erkrankungen, die leicht vermeidbar wären. Und immer noch wird viel zu wenig in die Erforschung von Tropenkrankheiten investiert.

In vielen ärmeren Ländern hat die Mehrheit der Menschen keine Krankenversicherung und es mangelt an öffentlichen Gesundheitsdiensten. Medikamente und Arztbesuche sind oft unbezahlbar. Grundsätzlich ist importierte Markenmedizin in Entwicklungsländern teuer und Generika sind nicht überall erhältlich. Gefälschte Pillen, zu denen die Menschen dann greifen, können große gesundheitliche Schäden anrichten. Während in Deutschland heiß diskutiert wird, ob eine Impfpflicht eingeführt werden soll, stoppen in Entwicklungsländern radikale Gruppen landesweite Impfkampagnen.

Gesundheit ist ein Menschenrecht, dennoch ist der Zugang zu medizinischer Versorgung weltweit dramatisch ungleich. Wie können Krankheiten eingedämmt werden? Welchen Beitrag können Pharma-Unternehmen dazu leisten? Ist der Zugang zu einer Krankenversicherung die Lösung? Können digitale Lösungen die Antwort auf eine schlechte medizinische Versorgung sein?

Darüber diskutieren diese Gäste beim nächsten „Forum Entwicklung“:

  • Thomas Gebauer, Geschäftsführer von Medico International e.V.
  • Götz Otto, Schauspieler, Botschafter von Amref Health Africa
  • Dr. Graeme Bilbe, Forschungsdirektor der Drugs for Neglected Diseases Initiative
  • Dr. Jutta Reinhard-Rupp, Head of Merck Global Health Institute
  • Dr. Franz von Roenne, Gesundheitsexperte der GIZ

Moderation: Tobias Schwab, FR-Redakteur

Der Eintritt ist frei.

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