Konsum ohne Kinderarbeit

Tipps für den fairen Einkauf

M. Hahn, I. Stolz | terre des hommes | 2018

Konsum ohne Kinderarbeit

Gerechtere Wirtschaftsbeziehungen sowie Produkte ohne Ausbeutung und Kinderarbeit – das sind die Ziele des Fairen Handels. Kleinbauern und Arbeiter sollen für ihre Mühen gerechter entlohnt werden. Nur dann können sie ihren Kindern den Schulbesuch finanzieren. Wer sich außerdem weiterbildet und seine Produkte vor Ort veredelt, kann der Armut möglicherweise eines Tages entrinnen – und muss seine Kinder nicht in Fabriken, Steinbrüche oder aufs Feld schicken. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen diese Ziele: Die fairen Anbieter verzeichnen seit Jahren zweistellige Umsatzsprünge (...)

Dass 80 Prozent des Umsatzes mit dem Fairen Handel mittlerweile im konventionellen Handel erzielt werden, hat Vorteile für die Erzeuger in Afrika, Asien oder Lateinamerika: Sie können größere Mengen verkaufen. (...)

Tatsächlich werben immer mehr Unternehmen, Industrieverbände und Händler mit einer sozialen Ader und Initiativen für mehr soziale und ökologische Verantwortung, ohne das Versprechen einzulösen oder es von unabhängigen Dritten überprüfen zu lassen. Verbraucher können sich beim Einkauf jedoch an einigen seriösen fairen Siegeln und sozialen Anbietern orientieren.

Sprache
Deutsch
Seitenzahl
40
Dateigröße
3,91 MB
Copyright
terre des hommes

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