Children on the Move in Italy and Greece

Report 2017

| UNICEF | 2017

Children on the Move in Italy and Greece

Eine neue UNICEF-Studie über die Fluchtursachen und Erfahrungen von geflüchteten oder migrierten Jugendlichen in Europa kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Über die Hälfte der befragten afrikanischen Jugendlichen gab nach der Ankunft in Italien an, dass Europa ursprünglich gar nicht ihr Ziel war.

Die katastrophalen Bedingungen in Libyen haben sie häufig dazu gebracht, letzten Endes die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu wagen. Außerdem sind die Jugendlichen oft ohne Absprache oder das Wissen ihrer Familien aufgebrochen.

Für die Studie hat die Organisation „Reach“ im Auftrag von UNICEF die Situation von geflüchteten oder migrierten Kindern und Jugendlichen in Italien und Griechenland untersucht. Insgesamt wurden 850 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren interviewt.

Das Bild ist in beiden Ländern sehr unterschiedlich: Während in Griechenland hauptsächlich Mädchen und Jungen mit ihren Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan eintreffen, stammen Minderjährige in den Aufnahmezentren in Sizilien meist aus afrikanischen Ländern, sind männlich und allein unterwegs. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind rund 12.000 minderjährige Flüchtlinge in Italien angekommen, 93 Prozent von ihnen waren unbegleitet.

Mehr

 

 

Sprache
English
Seitenzahl
70
Dateigröße
11,56 MB
Copyright
UNICEF

Neueste Publikationen

Ending hunger and malnutrition: The role of public-private partnerships

Ending hunger and malnutrition: The role of public-private partnerships

Rampa. F., Karaki, K. |  Save the Children | 
Children and Armed Conflict

Children and Armed Conflict

Report of the Secretary-General (2017)
UN | 
Education at a Glance 2017

Education at a Glance 2017

OECD Indicators
OECD | 
Unlock the Power of Girls Now

Unlock the Power of Girls Now

Why gender equality is THE social and political issue of our time
Plan International |