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Krieg gegen Kinder – Tödliches Vergessen

A. Strømme, G. K. Fylkesnes, J. Denselow, R. Mangan, P. Podieh, K. Kamøy, R. Wickremasinghe | Save the Children | 2022
Krieg gegen Kinder – Tödliches Vergessen

Save the Children analysierte für den Report „Krieg gegen Kinder – Tödliches Vergessen“ zum siebten Mal gemeinsam mit PRIO die Situation von Kindern in Konfliktgebieten. Der Bericht betrachtet die schwersten Verbrechen, die an Kindern begangen werden: Entführungen, sexualisierte Gewalt, Rekrutierung als Kindersoldaten, verweigerter Zugang zu humanitärer Hilfe, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie das Töten und Verstümmeln.

Die Analysen aus dem Bericht ergaben unter anderem, dass die Zahl der Kinder, die 2021 in besonders gefährlichen Regionen lebten, im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent anstieg. Als besonders gefährlich gelten Gegenden, in denen es mehr als 1000 Todesopfer durch Kampfhandlungen pro Jahr gibt. Die gefährlichsten Länder für Kinder waren 2021 Jemen, Afghanistan und die Demokratische Republik Kongo.

Zudem beinhaltet der Bericht eine Analyse der Medienberichterstattung zu Konflikten zwischen Januar und September 2022. Darauf basierend zieht er einen Vergleich zwischen der Berichterstattung zur Ukraine und jenen zehn Ländern, die im Jahr 2021 als gefährlichste für Kinder identifiziert wurden.


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