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Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Eine kinderrechtliche Analyse basierend auf einer Befragung der 16 Bundesländer
Dr. Stephan Gerbig | Deutsches Komitee für UNICEF e. V. Deutsches Institut für Menschenrechte | 2020
Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Als 2016 die Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunter-künften vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und UNICEF gemeinsam mit vielen Partnern ins Leben gerufen wurde, befanden wir uns inmitten einer Krise der Menschlichkeit an den Außengrenzen Europas. Das aktuelle Jahr 2020 zeigt abermals in unübersehbarer Deutlichkeit, dass politisches Engagement weiterhin dringend notwendig ist, um geflüchtete und migrierte Menschen zu schützen. Es ist ein Jahr, das uns zwingt, umzudenken, die Welt mit anderen Augen zu betrachten und solidarischer zu handeln.

Die Studie führt zunächst in den rechtlichen Hintergrund der Änderungen der §§ 44, 53 AsylG ein und zeigt dann auf, welche relevanten statistischen Informationen für die Unterbringungssituation in Sammelunterkünften für geflüchtete Menschen bereits zur Verfügung stehen bzw. noch fehlen. Anschließend wird der menschenrechtliche Rahmen des Rechts von Kindern auf Schutz vor Gewalt gemäß Art. 19 UN-Kinderrechtskonvention skizziert. Auf dieser Grundlage erfolgt dann eine systematische Auswertung der Rückmeldungen der Länder. Schließlich werden für die staatlichen Verantwortungsträger_innen kinderrechtsbasierte Empfehlungen aufgestellt.

Kategorie:
Frieden und Sicherheit Flucht und Migration Jugendgewaltprävention Deutsches Institut für Menschenrechte Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
Seitenzahl:
92
Copyright:
Deutsches Komitee für UNICEF e. V. Deutsches Institut für Menschenrechte
Quelle:

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