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Entwicklungspolitischer Aktionsplan zur Gleichberechtigung der Geschlechter 2016-2020: Ein Rückblick

Referat Menschenrechte, Gleichberechtigung, Inklusion | BMZ | 2022
Entwicklungspolitischer Aktionsplan zur Gleichberechtigung der Geschlechter 2016-2020: Ein Rückblick

Geschlechtergerechtigkeit und die Beendigung von geschlechtsspezifischer Diskriminierung sind für eine nachhaltige Entwicklung unentbehrlich. Frauen und Mädchen in all ihrer Diversität stellen die Hälfte der Weltbevölkerung und spielen eine tragende Rolle in allen Bereichen der Gesellschaft. Geschlechtergerechte Gesellschaften sind stabiler, friedlicher und leistungsfähiger. Dieses Potential darf nicht ungenutzt bleiben.

Geschlechtsspezifische Benachteiligung zu beenden und bestehende Geschlechterhierarchien abzubauen, ist daher erklärtes Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Das 2014 veröffentlichte übersektorale Konzept „Gleichberechtigung der Geschlechter in der deutschen Entwicklungspolitik“ bildete dafür die Grundlage. Um das Konzept in die Praxis umzusetzen, wurde 2016 der zweite Aktionsplan zur Gleichberechtigung der Geschlechter 2016-2020 (GAP II) veröffentlicht. Der Aktionsplan stellte in den letzten vier Jahren die zentrale Leitlinie für das Engagement des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit dar. Das Ende der Laufzeit des GAP II bietet Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. (...)

Der hiermit vorliegende Rückblick auf den zweiten Genderaktionsplan illustriert beides: was erreicht wurde, aber auch wie hoch der Bedarf weiterhin bleibt. Er zeigt die Breite unseres Engagements auf und illustriert anhand zahlreicher Projektbeispiele, mit welchen konkreten Maßnahmen die deutsche Entwicklungszusammenarbeit weltweit für mehr Geschlechtergerechtigkeit tätig war.


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