Recht auf Schutz

 

Das Alter und die Abhängigkeit von familiären oder anderen Gemeinschaften machen Jungen und Mädchen besonders schutzlos gegenüber Rechtsverletzungen. Sie benötigen daher einen besonderen Schutz vor ausbeuterischer Kinderarbeit, Mißbrauch und sexueller Ausbeutung, häuslicher Gewalt, bewaffneten Konflikte und Naturkatastrophen.

VN Kinderrechtskonvention

Allgemeine Bemerkungen ("General Comments") des VN-Kinderrechtsausschusses

Der VN- Kinder­rechts­aus­schuss kommentiert die Artikel der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen auf der Grundlage der Rechtsentwicklung und Praxiserfahrung und bietet den Vertragsstaaten und deren Organen konkrete Unterstützung bei der Umsetzung an:

VI zur Behandlung unbegleiteter Kinder

VII zur Anwendung der Kinderrechte in der frühen Kindheit

VIII zum Recht von Kindern auf Schutz vor körperlicher Bestrafung

IX zur Förderung von behinderten Kindern

X zur Behandlung des Kindes im Strafrecht und in Strafverfahren

XI  zu den Rechten indigener Kinder

XII zu dem  Recht des Kindes, gehört zu werden

XIII zu dem auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt

Materialien

Violence, Development, and Migration Waves: Evidence from Central American Child Migrant Apprehensions

Violence, Development, and Migration Waves: Evidence from Central American Child Migrant Apprehensions

Working Paper 459, July 2017
Michael A. Clemens |  Center for Global Development | 
In Search of Opportunities

In Search of Opportunities

Voices of children on the move in West and Central Africa
UNICEF | 
Angekommen in Deutschland

Angekommen in Deutschland

Wenn geflüchtete Kinder erzählen
Dr. Katharina Gerarts, et. al. |  World Vision Deutschland, Hoffnungsträger Stiftung | 
Nowhere to Go

Nowhere to Go

Iraqi Children Trapped in Cycles of Violence
UNICEF | 
The Neglected Link - Effects of Climate Change and Environmental Degradation on Child Labour

The Neglected Link - Effects of Climate Change and Environmental Degradation on Child Labour

terre des hommes Child Labour Report 2017
Lisa Myers, Laura Theytaz-Bergman |  terre des hommes | 

Im Fokus

Handlungsfelder

Flucht und Migration

Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Flüchtlinge weltweit von 34 Millionen auf 60 Millionen fast verdoppelt – etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Dieser Andrang der Flüchtlinge an den Grenzen Europas wird sich wahrscheinlich noch verstärken. Was sind die Hauptursachen? 

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Rund eine Milliarde Kinder und Jugendliche leben nach Schätzung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) in Gebieten mit bewaffneten Konflikten. Es handelt sich um ein Thema von großer Bedeutung für die entwicklungspolitisch relevanten Dimensionen von Krisenprävention und Friedensförderung. Deshalb erfordert der Umgang mit dem Thema eine breite Agenda, die Gesundheit, Bildung, Erziehung und Sicherheit umfasst.  Mehr

Jugendgewaltprävention

Außerhalb von Konfliktregionen ist Jugendgewalt laut WHO die am meisten sichtbare Gewalt und in vielen Ländern ein zunehmendes Problem. So sterben weltweit täglich durchschnittlich 529 junge Menschen zwischen 10 und 29 Jahren an den Folgen interpersonaler Gewalt. Mehr

Kinderhandel und Kinderarbeit

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Sie tragen schwere Lasten, knüpfen Teppiche in Fabriken und werden vielfältig ausgebeutet: Weltweit sind noch immer 168 Millionen Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 17 Jahren gezwungen, einer Arbeit nachzugehen, die ihre Bildung, Entwicklung und Gesundheit beeinträchtigt - davon mehr als die Hälfte (85 Millionen) unter gefährlichen Bedingungen. 

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