Flucht und Migration

© Meissner | GIZ

Zum Weltmädchentag 2017 lässt sich nur eine gemischte Bilanz ziehen: Erfolgen stehen Rückschläge gegenüber und in allen Ländern weltweit ist die Gleichstellung von Mädchen und Frauen noch längst kein erreichtes Ziel.

‘EmPOWER Girls: Before, during and after crises’ lautetete das Motto des diesjährigen Weltmädchentages 2017. Nicht ohne Grund lenken die Vereinten Nationen den Blick auf die Krisenregionen. In diesem Jahr wird erwartet, dass 128,6 Millionen Menschen aufgrund von Sicherheitsbedrohungen, Klimawandel und Armut humanitäre Hilfe benötigen. Mehr als drei Viertel derer, die Flüchtlinge geworden sind oder aus ihren Häusern vertrieben wurden, sind Frauen und Kinder, die zudem in Krisenzeiten am stärksten gefährdet sind.

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Entführt, missbraucht, vertrieben – als Flüchtlinge, Asylsuchende, Nomaden stellen „Children on the move" eine große und zunehmende Herausforderung in Bezug auf den Schutz, die Förderung und Umsetzung von Kinderrechten dar.

Basierend auf den Erkenntnissen der „Global Conference on Children on the Move“, im Juni 2017, und zahlreichen Gesprächen mit Experten haben Save the Children und Terres des Hommes daher ein Arbeitspapier "Child Rights in the Global Compacts" vorgestellt, dass Schutz- und Inklusionsmaßnahmen, einschließlich Ziele, Unterziele und Indikatoren, in Bezug auf sechs Themen enthält, die als vorrangig identifiziert wurden.

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Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen werden in diesem Jahr internationale Gipfel anlässlich der weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen einberufen. Dies zeigt die Dringlichkeit des Handelns angesichts einer dramatisch gewachsenen Zahl von geflüchteten und migrierten Erwachsenen und Kindern. Eines von 45 Kindern weltweit befindet sich heute außerhalb seiner Heimat – das bedeutet fast 50 Millionen Kinder, und dies ist nur eine vorsichtige Schätzung

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Etwa 8.000 Menschen aus 173 Ländern waren der Einladung Ban Ki-Moons gefolgt, am ersten Humanitären Weltgipfel am 23. und 24. Mai in Istanbul teilzunehmen, darunter 55 Regierungschefs, Vertreter von VN-Organisationen, NROs, Stiftungen, Universitäten und dem Privatsektor. Bann- Ki-Moons Ziel war es, die Weltgemeinschaft auf „Core Responsibilities“ einzuschwören und wie er es  zu Tagungsbeginn formulierte: „Today must be a turning point to halt and reverse the proliferation of conflicts in our world“. Konnte er dieses Ziel erreichen?

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Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Flüchtlinge weltweit von 34 Millionen auf 60 Millionen fast verdoppelt – etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Dieser Andrang der Flüchtlinge an den Grenzen Europas wird sich wahrscheinlich noch verstärken. Was sind die Hauptursachen? Passt dies in die globale Agenda 2030? Wie reagiert die Politik wie die Durchführungsorganisationen und was fordern die NROs?

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Materialien

Futures in the Balance: Building Hope for a Generation of Rohingya Children

Futures in the Balance: Building Hope for a Generation of Rohingya Children

UNICEF Child Alert | August 2018
S. Ingram |  UNICEF | 
Uprooted in Central America and Mexico

Uprooted in Central America and Mexico

Migrant and refugee children face a vicious cycle of hardship and danger
United Nations Children’s Fund (UNICEF) | 
Picking Up the Pieces

Picking Up the Pieces

Rebuilding the lives of Mosul’s children after years of conflict and violence
E. McCarthy, Y. Semmache et al. |  Save the Children | 
Adolescent Girls in Crisis: Voices of the Rohingya

Adolescent Girls in Crisis: Voices of the Rohingya

E. Gordon, K. Lee-Koo, H. Jay |  Plan International | 
If Not In School

If Not In School

The paths children cross in Yemen
UNICEF | 

Aktuelles

Augenzeugenberichte aus Idlib verdeutlichen katastrophale Situation
14.09.2018

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In der syrischen Region Idlib befinden sich etwa drei Millionen Menschen, darunter eine Million Kinder. Augenzeugen berichten, dass sie ihren Kindern die Angst vor den Folgen einer möglichen Großoffensive nicht mehr nehmen können.

Save the Children

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Syrien: Die nächste Katastrophe droht
13.09.2018

Syrien: Die nächste Katastrophe droht

Bündnis Entwicklung Hilft fordert die Konzentration auf den Schutz der Zivilbevölkerung, statt über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen Vergeltungsschlägen zu debattieren.

Bündnis Entwicklung Hilft

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Zivilgesellschaft stärken
13.09.2018

Zivilgesellschaft stärken

Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin.

Kindernothilfe, Plan International

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Vier Millionen Flüchtlingskinder ohne Schule
07.09.2018

Vier Millionen Flüchtlingskinder ohne Schule

Zum Weltalphabetisierungstag am 8. September: Bundesregierung soll sich im Irak für das Kinderrecht auf Bildung einsetzen.

terre des hommes

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Kürzungen bei Schulprogrammen in Jordanien
07.09.2018

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Das BMZ und UNICEF mahnen zur Unterstützung

BMZ, UNICEF

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UNICEF alarmiert über Zuspitzung in Idlib
07.09.2018

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Angesichts einer drohenden Eskalation der Gewalt im syrischen Idlib ist UNICEF sehr besorgt um die rund eine Million Kinder, die sich in der Region aufhalten.

UNICEF

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Children among most vulnerable as extreme weather events continue around the world
31.08.2018

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Record heatwaves, floods and droughts ‘a stark vision of the world we are creating for future generations’

UNICEF

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Ein Jahr Rohingya-Flüchtlingskrise
27.08.2018

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Hilfsorganisationen berichten über die Flüchtlingskrise der Rohingya in Bangladesch

Save the Children, Plan International, UNICEFF, Kindernothilfe, SOS-Kinderdörfer

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Massenflucht der Venezolaner: Jagd auf Migranten
26.08.2018

Massenflucht der Venezolaner: Jagd auf Migranten

SOS-Kinderdörfer nehmen Flüchtlinge auf. In dem brasilianischen Grenzort Pacaraima haben Einheimische Flüchtlinge, darunter Familien und Kinder, mit Steinen, Knüppeln und Schusswaffen angegriffen.

SOS-Kinderdörfer

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Es reicht – Verbände gegen Ausgrenzung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
22.08.2018

Es reicht – Verbände gegen Ausgrenzung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

22.500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden 2017 in Obhut genommen

terre des hommes

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