Im Fokus

Leitartikel zu Kinderrechtsthemen

Im Fokus

Dass gefährliche Kinderarbeit und andere schlimmste Formen der Kinderarbeit vorrangig bekämpft werden müssen und Kinder daraus befreit werden müssen, ist international wohl unstrittig. Schwieriger ist es jedoch, zu bestimmen, wann eine Beschäftigung für ein Kind schädlich wird und was die geeignetsten Maßnahmen für das Wohl arbeitender Kinder sind. Der Versuch einer Bestandsaufnahme unterschiedlicher Perspektiven, Lebenswirklichkeiten und aktueller Entwicklungen. Mehr

Das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt

Der Tod von ca. 1,7 Millionen Kindern unter fünf Jahren könnte jedes Jahr durch eine verbesserte Umwelt vermieden werden. Mehr als eine halbe Milliarde Kinder lebt in Regionen, die stark von Überflutungen bedroht sind. Das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt steckt noch in den Kinderschuhen. Aber seine Bedeutung wird mit den Umweltbedrohungen auf dieser Welt stark wachsen. Eine Bestandsaufnahme und Ausblick. Mehr

Die stark unterschätzte Menschenrechtsverletzung: Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

In den westlichen Medien immer noch weitgehend ignoriert, bleibt das gesamte Ausmaß und die Schwere des Eingriffs in die persönliche Integrität der betroffenen Mädchen und Frauen immer noch relativ unbekannt. Weit mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen sind von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Doch zu wenig wird unternommen. Mehr

Agents of Change" - der Aktionsplan des BMZ

Das BMZ hat den Aktionsplan “Agents of Change“ zu Kinder- und Jugendrechten verabschiedet. Dieser Aktionsplan ist etwas Besonderes, denn er hebt die Bedeutung von Kinder und Jugendlichen in der deutschen Entwicklungspolitik besonders hervor. Die Rechte junger Menschen sollen nun systematischer in die Vorhaben der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) integriert werden. Mehr

Die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, etwa 3,6 Milliarden Menschen - Tendenz steigend. Das menschliche Leben spielt sich zunehmend in urbanen Welten ab und mittendrin: Kinder und Jugendliche. Im Jahre 2030 werden aktuellen Schätzungen zufolge 60 Prozent aller Städter nicht älter als 18 Jahre alt sein. “The battle for sustainable development will be won or lost in cities.” heißt es in der Präambel der “New Urban Agenda”. Doch werden in dieser Schlacht die Interessen von Kindern und Jugendlichen überhaupt berücksichtigt? Mehr

 

Flucht und Migration

Die Zahl der Flüchtlinge in den Jahren 2015/2016 weltweit von 34 Millionen auf 60 Millionen fast verdoppelt – etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Derzeit (in 2019) wird ihre Zahl auf 70 Millionen geschätzt. Dieser Andrang der Flüchtlinge an den Grenzen Europas wird sich wahrscheinlich noch verstärken. Was sind die Hauptursachen? Schafft es die Welt- gemeinschaft, Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen? Mehr

 

Kinderrechte in der Agenda 2030

Das Jahr 2015 wurde von vielen Beobachtern als ein Jahr gesehen, in dem über das weitere Schicksal der Menschheit in den kommenden zwei Jahrzen entschieden wird:
1.) Post-2015 Agenda und die Verabschiedung Agenda 2030 mit den neuen 17 Nachhaltigkeitszielen
2.) Die 21.Klimakonferenz zur Verringerung der Erderwärmung
3.) Die dritte Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung
4.) Die Umsetzung der Zukunftscharta und die Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie in Deutschland
Wir haben diese Prozesse beobachtet und begleiten sie in Ihrer Umsetzung weiter und fragen uns stets: Was bedeutet dies für die Kinder- und Jugendrechte? Mehr

 

Kinder in bewaffneten Konflikten – eine verlorene Generation?

230 Millionen Kinder lebten nach Angaben von UNICEF im Jahre 2014 in Ländern und Regionen, die von bewaffneten Konflikten betroffen waren. Das sind geschätzte 6% aller Kinder oder etwa jedes 16. (sechzehnte!) Kind weltweit. Bildung für Kinder und Jugendliche – da sind sich Kinder, Eltern und Hilfsorganisationen gleichermaßen einig – ist der wichtigste Schlüssel, um die Folgen eines Krieges zu überwinden. Bildung gibt Hoffnung, vermittelt Perspektiven jenseits eines Gewaltzyklusses – für jeden Einzelnen wie für eine Gesellschaft als Ganzes. Mehr

 

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat die Ergebnisse einer entwicklungspolitischen Jugendkonsultation veröffentlicht, an der 24 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Die Jugendlichen schlagen unter anderem vor, Kinder und Jugendliche auf der Flucht besser zu schützen und ihr Recht auf Bildung zu verwirklichen. Sie wünschen sich außerdem mehr Bildungs- und Jugendaustauschprogramme für Frieden und transkulturelles Lernen. Mehr