Wirtschaft und Beschäftigung

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zählen zu den größten Problemen in den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Jugendliche, und unter ihnen vor allem die Mädchen, sind besonders stark betroffen: Nach Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren 2013 weltweit mehr als 73 Millionen Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Damit sind zwei von fünf Arbeitslosen jünger als 24 Jahre. Neben Arbeitslosigkeit stellen insbesondere in Entwicklungsländern auch Unterbeschäftigung sowie Beschäftigung zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen große Herausforderungen dar – viele Jugendliche können es sich gar nicht leisten, arbeitslos zu sein.

Kinderarbeit ist oft Ausdruck von Armut. Es gibt nach Schätzungen über 460 Berufe - 65 davon werden als gefährlich eingestuft -, in denen Kinder beschäftigt sind. Wer wirksam gegen die Ausbeutung von Kindern vorgehen will, muss Alternativen bieten. Neben besseren Arbeitsbedingungen sowie der Verwirklichung der Rechte auf schulische Ausbildung und Gesundheit gilt es vor allem darum, für die Familien der Kinder alternative Einkommensquellen zu schaffen.

Förderung von Jugendbeschäftigung

In den kommenden Jahren wird die Zahl junger Menschen, die auf den Arbeitsmarkt drängen, massiv steigen. Ihnen eine menschenwürdige Beschäftigung sowie ein existenzsicherndes Einkommen und damit eine Perspektive zu geben, ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung eines friedlichen Miteinanders in der Welt.

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Bekämpfung von Kinderhandel und Kinderarbeit

Sie tragen schwere Lasten, knüpfen Teppiche in Fabriken und werden vielfältig ausgebeutet: Weltweit sind noch immer 168 Millionen Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 17 Jahren gezwungen, einer Arbeit nachzugehen, die ihre Bildung, Entwicklung und Gesundheit beeinträchtigt - davon mehr als die Hälfte (85 Millionen) unter gefährlichen Bedingungen. Kinderhandel zum Zweck der ökonomischen Ausbeutung zählt, als oftmals überregionales Phänomen, zu den größten Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft.

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Global mica mining and the impact on children’s rights

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I. Schipper, R. Cowan (SOMO) |  Stichting Onderzoek Multinationale Ondernemingen (SOMO), Terre des Hommes | 
Woher kommt die Schokolade?

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Eine Reise durch die Welt des Kakaos
BMZ | 
Learning to Realize Education’s Promise

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World Development Report 2018 (WDR 2018)
International Bank for Reconstruction and Development / The World Bank | 
Global Estimates of Child Labour

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Results and Trends, 2012-2016
International Labour Organization | 
Global Estimates  of Modern Slavery

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Forced Labour and Forced Marriage
International Labour Organization, Walk Free Foundation and International Organization for Migration | 

Aktuelles

Vier Schritte zur digitalen Gleichberechtigung
25.04.2018

Vier Schritte zur digitalen Gleichberechtigung

Weltweit nutzen weniger Frauen als Männer das Internet und Technik. Heute ist der Tag für Mädchen in der Informations- und Kommunikationstechnik (engl.: „Girls in ICT Day“).

Plan International

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Time to Talk!
19.04.2018

Time to Talk!

Child focused agencies including Kindernothilfe, terre des hommes, Save the Children Canada and numerous others are part of our international campaign “It’s Time to Talk – Children’s Views on Children’s Work”. The aim of the campaign is to support the voices of working children from many different contexts to be heard and considered in local, national and global meetings on child labour. In the course of the campaign about 2.000 working children from 37 countries were consulted on their views about child work.

Global Child Forum: Kindernothilfe lässt arbeitende Kinder zu Wort kommen
12.04.2018

Global Child Forum: Kindernothilfe lässt arbeitende Kinder zu Wort kommen

Führende internationale Unternehmen und Wissenschaftler trafen sich gestern auf Einladung des schwedischen Königspaares auf dem Global Child Forum in Stockholm. Auf Initiative der Kindernothilfe nahmen erstmals Kinder teil ...

Kindernothilfe

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Neues BMZ-Stipendienprogramm mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft
09.04.2018

Neues BMZ-Stipendienprogramm mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft

Chancen für afrikanische Studierende

BMZ

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Gesundheit! Liberia setzt auf hochqualifizierte Frauen
05.04.2018

Gesundheit! Liberia setzt auf hochqualifizierte Frauen

Gleichberechtigung ist zentraler Bestandteil eines Gesundheitsprojekts in Westafrika – aber auch in der GIZ selbst. Das bestätigt der neue „Global Health 50/50 Report“.

GIZ

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Praxisbeispiele

Viele Kinder und Jugendliche werden in Burkina Faso ökonomisch ausgenutzt und sind darüber hinaus auch sexueller Ausbeutung ausgesetzt. Ein GIZ-Vorhaben - in Zusammenarbeit mit der KfW - regt Maßnahmen an, um sie vor den schlimmsten Formen zu schützen. Mehr

Etwa 73 Prozent der ländlichen Bevölkerung ist von Armut betroffen. 70 Prozent der Unter- 35-Jährigen sind arbeitslos oder unterbeschäftigt.  Die GIZ verbessert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von weiblichen und männlichen jugendlichen zwischen 15 und 35 jahren im ländlichen Raum durch verschiedene Maßnahmen. Mehr

Die Wüsten-Region Piura im Nordwesten Perus ist eine der ärmsten des Landes. Um Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen, setzt sich Plan zum Ziel, deren unternehmerischne Kompetenzen zu fördern, sie für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren sowie jugendliche Mädchen wirtschaftlich zu stärken. Mehr

Although the travel sector is not directly responsible for the sexual abuse of children in the tourist trade, the tourism industry has a key role to play in combating the sexual exploitation of minors. The Code of Conduct for the Protection of Children from Sexual Exploitation in Travel and Tourism is the tourism industry‘s largest initiative to date aimed at combating sexual abuse of children in the tourist trade. More