Bildung

Bildung hat eine zentrale Bedeutung für Entwicklung: "Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern" lautet das vierte Nachhaltigkeitsziel der Agenda 2030.

Bildung ist zugleich ein wesentliches Mittel, um die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 insgesamt zu erreichen. Sie ist Voraussetzung und Instrument, um Armut zu überwinden. Durch Aufklärung, Bildung und Forschung kann beispielsweise die Kindersterblichkeit gesenkt, die Gesundheit von Müttern verbessert und HIV/AIDS bekämpft werden. Bildung befördert nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Umwelt- und Ressourcenschutz vor Ort. Darüber hinaus unterstützt Bildung eine alters- und entwicklungskonforme Beschäftigung. Bildung ist somit ein Katalysator für weitere entwicklungspolitische Ziele wie gute Regierungsführung, den Klimaschutz, die Nutzung erneuerbarer Energien, Gesundheit, nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum und Ernährungssicherung. Durch Bildung wird die Möglichkeit zur Partizipation am politischen Geschehen und zur Verwirklichung von Rechten gestärkt. Bildung verbessert weltweit die Lebensbedingungen. Sie hilft die Folgen globaler Krisen (z.B. Klimawandel, Nahrungsmittelkrise oder Finanzkrise) zu mildern. Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für die nachhaltige Gestaltung von Globalisierung.

Eine kostenlose, verpflichtende, relevante Grundbildung ist sowohl eine unmittelbare Alternative zu Kinderarbeit als auch eine Investition in die nachhaltige Beseitigung ausbeuterischer Kinderarbeit. Eine qualitativ hochwertige Grund- und Sekundarbildung, die das Erlernen umfassender Fähigkeiten und Kompetenzen ermöglicht, schafft Chancen für Kinder, in der Zukunft eine adäquate Beschäftigung zu finden und damit aus der Armutsspirale ausbrechen zu können.

Bildung für Mädchen und jungen Frauen

Im Jahre 2015 waren etwa zwei Drittel der etwa 760 Millionen Analphabeten weiblich, wodurch Mädchen und Frauen besonders von Armut betroffen sind. Erziehung und Bildung beeinflussen das Erlernen zugewiesener Geschlechterrollen in hohem Maße. Bildung kann maßgeblich dazu beitragen, klischeehafte und diskriminierende Rollen- und Denkmuster zu hinterfragen und Stereotypen aufzubrechen.

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